You are here

Vagabundenliteratur

Jenen, die sich auf eine Weltreise einstimmen möchten oder sich einfach in eine träumen möchten, kann ich folgende Bücher empfehlen:

Ohne Geld bis ans Ende der Welt von Michael Wigge
Die Welt zu bereisen und das ohne jeden Cent? Michael Wigges Selbstversuch hat gezeigt: es ist möglich! Ganz ohne Geld zu reisen ist allerdings alles andere als ein Zuckerschlecken. Er durchsucht Müllcontainer von Supermärkten nach Lebensmitteln, bekommt ein Bett für ein paar Nächte in einem Motel gegen ein Werbevideo desselben und erhandelt sich Busfahrkarten mit energischer Überzeugungskraft. Zwischendurch bietet er sich als menschliches Sofa zum Ausruhen an, als Polsterschlacht-Partner oder persönlicher Butler.
Der Reisebericht des deutschen Journalisten liest sich wie von selbst, ist schräg uns lustig zugleich.

Der Weltenwanderer von Gregor Sieböck
2003 brach der Oberösterreicher Gregor Sieböck zu einer dreijährigen Wanderung um die halbe Welt auf. Von seiner Heimatstadt Bad Ischl aus wandert er über den Jakobsweg bis nach Spanien und Portugal. In Südamerika muss er sich erst an die Weiten Patagoniens gewöhnen, im Hochland der Anden folgt er der Inkastraße von Peru nach Ecuador, in den USA muss er feststellen, dass Fußgänger die zweite Geige spielen, in Japan kommt er auf den Pilgerwegen wieder in Einklang mit der Natur und kann sich in Neuseeland schließlich wieder ganz fallen lassen.
Der Bad Ischler weckt mit seinen Erzählungen das Fernweh und regt durch philosophische und teils esotherische Ansichten zum Träumen an. Jene die Paulo Coelho lieben werden auch dieses Buch verschlingen.

Endlich weg: über eine Weltreise zu zweit von Rüdiger Barth
Rüdiger Barth reist zusammen mit seiner Frau in vier Monaten um die Welt. Die beiden bereisen den Osten Nordamerikas, die Karibik, Brasilien, Argentinien, Chile und die Osterinsel, Neuseeland, Australien, Vietnam und China.
Der STERN-Reporter erzählt persönlich, reflektiert und unterhaltsam von seinen Abenteuern.

Einfach eine Weltreise: 365 Tage unterwegs von Axel N. Halbhuber
Axel Halbhuber bereist mit seiner Freundin Spanien, Lateinamerika, Ozeanien und Asien. Seinen Schreibstil empfand ich als etwas gewöhnungsbedürftig. Fest steht, er sieht nicht Alles durch eine rosarote Brille. Scharfsinnig beschreibt er seine Beobachtungen und Erlebnisse und versieht sie gekonnt mit geschichtlichem Wissen. Seine Anekdoten regen immer wieder zum Schmunzeln an. Am Ende jeder Geschichte gibt er Tipps zu der jeweiligen Stadt unter den Punkten „Schnäppchen“ und „Nepp“.